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Andreas
Felger, Porta - Ó
Präsenz Verlag D-65597 Hünfelden 8149
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Das
Evangelium des Matthäus berichtet von Geschehnissen
am leeren Grab Jesu:
Nach
dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages
der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach
dem Grab zu sehen. Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben;
denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an
das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz, und sein Gewand
war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu
zittern und fielen wie tot zu Boden. Der Engel aber sagte
zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht
Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist
auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch
die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen
Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden.
Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn
sehen. Ich habe es euch gesagt. Sogleich verließen sie
das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen
Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
(Mt 28, 1 - 8)
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Am
Bild oben fällt mir auf und dazu ein:
Durch
das Portal - einer Kirche wie mir scheint - dringt helles
Licht.
Was wohl drinnen geschieht? Welches Licht leuchtet dort
so hell?
Wer wird kommen, um uns die Nachricht zu bringen?
Ein Engel?
Welche Botschaft wird er uns bringen?
Welche Antwort wird er uns geben, uns die wir Jesus suchen?
Damals war Jesus nicht da zu finden, wo ihn die Frauen suchten...
Und heute?
Wo ist heute Galiläa?
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Gebet
Jesus,
Du bist nicht im Tod geblieben.
Du wurdest für Deine Jüngerinnen und Jünger erfahrbar,
aber nicht dort, wo sie Dich suchten.
Schick uns einen Engel,
der uns den Weg dorthin zeigt, wo
wir Dich finden.
Selbst wenn es uns ähnlich ergeht wie den Gläubigen
damals:
"Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und
großer Freude zu seinen Jüngern,
um ihnen die Botschaft zu verkünden."
Geh' Du mit uns und begleite uns wie die Jünger von Emmaus.
Sei Du der Lebendige, der uns Hoffnung gibt und Mut macht.
Amen
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Richard
Pschibul
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