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Roland
Peter Litzenburger "Abraham"
Illustration
in Haus- und Altarbibel
Ó
by Paul Pattloch, Aschaffenburg
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"Zieh'
weg aus deinem Land!" -
Aufbrechen
- sich auf den Weg machen
Eine
Gestalt viele Striche - zuerst verwirrend bis sich klarere Konturen
abzeichnen.
Doch
dann: dieses eine Auge. Es schaut mich an.
Das andere Auge ist nicht recht erkennbar, aber die mir zugewandte
Seite des Gesichtes - die Umrisse eines Menschen, der festen Schrittes
vorangeht, obwohl der Weg geradewegs ins Dunkel führt. Nur einen
Stab hält er in der Hand, der ihn stützt.
Im
Hintergrund ein Gebäude, Häuser, eine Stadt - und viele Fäden
von dort zu dieser Gestalt im Vordergrund.
Sie hat wohl noch nicht ganz loslassen können, manches verbindet
noch, holt immer wieder ein und geht mit auf dem Weg
ins Neue, Unbekannte.
Und
wieder dieser Blick. -
Wie steht's mit mir?
Wäre es nicht auch für mich Zeit, aufzubrechen?
oder bin ich schon auf dem Weg?
vielleicht ohne den nächsten Schritt zu sehen?
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Der
Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft
und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde.
Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen
Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.
Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will
ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen
erlangen.
Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte.
(Gen 12,1
- 4a)
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Ein
Segensgebet für Deinen Weg:
Der Herr sei
vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen und dich
zu schützen.
Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser
Menschen.
Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten,
wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum,
um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.
4. Jahrhundert
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